Baby schläft auf dem Bauch - das sollten Sie beachten

 

Das Baby dreht sich nachts auf den Bauch: Wenn Eltern diesen Satz hören, klingeln bei vielen gleich die Alarmglocken. Doch wie unvorteilhaft ist die Bauchlage während des Babyschlafs wirklich und ab wann sollten Babys in der Lage sein, sich selbstständig auf den Bauch zu drehen?

In diesem Artikel wollen wir Eltern und werdenden Eltern erklären, wie man die Bauchlage für sehr junge Babys in der Nacht sicherer gestalten kann und ab wann Babys ohne Probleme auf dem Bauch schlafen können.

 

Warum die Bauchlage wichtig für die Entwicklung von Babys ist

Die Bauchlage ist für Babys ein wichtiger Entwicklungsschritt und löst bei Eltern Freude aus, wenn die Kleinen diese zum ersten Mal meistern. Zur gleichen Zeit verursacht sie allerdings auch Unbehagen, da Eltern darüber besorgt sind, dass sich Ihr Baby nachts auf den Bauch dreht und ohne Hilfe nicht zurück in die sichere Rückenlage findet. Warum ist sie also wichtig für die Entwicklung von Neugeborenen?

In der Bauchlage lernen Kinder, ihren Kopf zu drehen und selbstständig zu halten. Dadurch verbessert sich nicht nur die Kontrolle über den Kopf, sondern es wird gleichzeitig die Schulter- und Nackenmuskulatur gestärkt, die dem Baby später beim Krabbeln und Sitzen hilft.

Ab wann drehen sich Babys auf den Bauch oder auf die Seite? Zuerst sollte festgehalten werden, dass Babys sich nicht an einen konkreten Zeitplan halten, wenn es um deren Entwicklung geht. Die aufgeführten Entwicklungsschritte sollen lediglich als Orientierungshilfe dienen. Falls sich Ihr Kind langsamer oder schneller entwickelt, ist das kein Grund zur Sorge.

Entwicklung im ersten und zweiten Monat:

Die meisten Babys können schon in den ersten Wochen in der Bauchlage den Kopf für wenige Sekunden anheben und drehen. Im zweiten Monat sind sie sogar dazu in der Lage, das Köpfchen so weit zu heben, dass es die Unterlage nicht mehr berührt.

Entwicklung im dritten und vierten Monat:

Im dritten oder vierten Monat fangen Babys an, sich für eine längere Zeit aufzurichten. Zunächst stützen sich Babys dabei auf ihre Unterarme und später auf die Hände.

Entwicklung im siebten und achten Monat:

Im siebten Monat schaffen es die meisten Babys, sich aus der Rückenlage in die Seitenlage zu drehen und von dort in die Bauchlage. Zur Hilfe stützen sich die Kleinen mit den Händen selbstständig ab.

 

Warum die Bauchlage in der Nacht unvorteilhaft ist für junge Babys

Mein Baby dreht sich im Schlaf auf den Bauch: Warum sollte diese Lage möglichst vermieden werden? Die richtige Schlafposition ist vor allem für Neugeborene von großer Bedeutung. Als sicherste Position hat sich die Rückenlage herausgestellt.

Bei kleinen Babys kann es passieren, dass sie sich in der Nacht auf den Bauch drehen und noch nicht in der Lage sind, sich selbstständig zurück in die Rückenlage zu drehen. Warum die Bauchlage in den ersten Monaten mit einem höheren Risiko verbunden ist, ist nicht abschließend geklärt; Fachgesellschaften nennen unter anderem eine erschwerte Wärmeabgabe, eine geringere Weckbarkeit aus dem Schlaf und die Rückatmung ausgeatmeter Luft als mögliche Faktoren.

In der Rückenlage bleiben Nase und Mund frei und der Brustkorb kann sich ohne Einschränkungen heben und senken. Aus diesem Grund sollten Babys vorzugsweise auf dem Rücken schlafen, bis sie sich problemlos selbst drehen können.

 

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Mein Baby schläft auf dem Bauch ruhiger

Babys trainieren in der Nacht ihre motorischen Fähigkeiten. So kann es oft passieren, dass sie sich hin und her drehen oder mit den Armen und Beinen strampeln. Sobald die Muskulatur der Kleinen stark genug ist, um das Drehen zu ermöglichen, werden sich viele Babys in der Nacht auf die Seite oder auf den Bauch drehen.

Dies kann nicht immer verhindert werden. Wenn Ihr Baby in der Bauchlage ruhiger schläft und bereits in der Lage ist, sich von selbst zu drehen, sollte es auch in der Lage sein, den Kopf aufrecht zu halten und zur Seite drehen können. Sie müssen also nicht immer aufpassen, dass Ihr Kind durchgängig auf dem Rücken schläft.

Da die meisten Babys circa im sechsten Monat anfangen, sich vermehrt im Schlaf zu drehen, sollten Sie hier besonders auf eine sichere Schlafumgebung achten.

 

Sichere Schlafumgebung für Babys

Wie bereits erwähnt, lässt es sich nicht immer vermeiden, dass ein Baby auf dem Bauch schläft. Jedoch kann man mit ein paar einfachen Tipps die Schlafumgebung der Babys sicherer gestalten. Hierzu zählen:

  • Verzichten Sie in den ersten zwölf Monaten nach der Geburt auf Kissen im Babybett. Viele Kissen sind zu weich für Babys und sobald sie sich auf den Bauch drehen, sinkt das Köpfchen zu tief in das Kissen ein.
  • Ein Schlafsack ersetzt die lose Decke: Er hält Ihr Kind gleichmäßig warm, ohne dass etwas verrutschen oder über das Gesicht geraten kann. Das Drehen verhindert er nicht — ein passender Schlafsack lässt die Arme frei und die Beine strampeln.
  • Achten Sie auf die richtige Kleidung bei Babys in der Nacht. Ein Kind sollte nicht zu dick angezogen werden, da es schnell ins Schwitzen kommt. Ob Ihrem Baby zu warm in der Nacht ist, können Sie daran erkennen, dass sich der Nacken feucht anfühlt. Hände und Füße von Babys werden noch nicht richtig durchblutet und können somit keine sichere Auskunft darüber geben, wie warm oder kalt Ihrem Baby ist.
  • Verzichten Sie in den ersten Monaten auf eine zu weiche Matratze und auf zu große Kuscheltiere. Wenn sich Ihr Baby im Schlaf schnell alleine fühlt, eignen sich leichte Schmusetücher besser als zu schwere Kuscheltiere.

 

Wie kann man die Bauchlage vom Baby tagsüber trainieren?

Das Baby dreht sich nachts auf den Bauch und schläft bevorzugt in dieser Position: Ab einem bestimmten Alter ist dies kein Problem. Damit sich Babys schneller und sicherer drehen können, können Sie tagsüber die Muskulatur Schritt für Schritt stärken.

Legen Sie Ihr Baby von Anfang an unter Aufsicht mehrmals täglich für kurze Zeit auf den Bauch und trainieren Sie so das Kopfheben. Wenn Sie ein Kuscheltier in die sichtbare Nähe des Babys legen, wird es sogar noch mehr dazu motiviert, den Kopf zu heben und zu drehen.

Sollte Ihr Kind noch nicht in der Lage sein, sich von selbst zu drehen, können Sie es mit der Rückenlage vertraut machen. Nachts sollte das Baby konsequent auf den Rücken abgelegt werden. Wenn Ihr Baby in der Rückenlage nicht einschlafen kann, sollten Sie es am besten auf dem Arm einschlafen lassen und danach auf den Rücken ablegen.

 

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