Die 5 häufigsten Fehler gestresster Mütter

Die 5 häufigsten Fehler gestresster Mütter


Unser Leben ist stressig - und besonders das Leben als Mutter. 
Familie ist unser Leben, so haben wir es gewollt. Doch wer hat uns gesagt, dass dies wirklich ein 24 Stunden Job ist?

Viele Mütter klagen von schweren Müdigkeit- und Erschöpfungserscheinungen bis hin zu Burnouts. Denn bei all den langen To-Do-Listen und Prioritäten wird eins dabei meistens ganz zum Schluss der Prioritätenliste gestellt: die eigenen Bedürfnisse und Gesundheit.

Dabei kann eine längere ausser Acht lassen des eigenen Körpers langfristig zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Daher raten Ernährungswissenschaftler und Gesundheitsexperten, sich über einige Fehler von hochanspruchsvollen Müttern bewusst zu werden und zu vermeiden:


1. Nicht genug Schlaf erhalten: Das Hauptproblem vieler Eltern und besonders Mütter. Kinder sind ein 24-Stunden-Job. Die einzige Zeit, in der man frei hat, ist die Zeit, in der die Kinder schlafen. Da muss man sich dann aber um die 10-Tausend anderen Dinge kümmern, die man mit den Kindern nicht hinbekommt. Wer leidet am Ende mal wieder darunter? Richtig! Der Schlaf! Doch Achtung: Zu wenig Schlaf kann jeder Mensch mal über einen gewissen Zeitraum vertragen, aber wenn es zum Dauerzustand wird, kann dies zu schweren Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Immunschwäche und anderen Krankheiten führen. Daher unbedingt: „Mama-eigene-Zeit“ einrichten!

2. Frühstück weglassen: Erst mal morgens die Kinder mit Frühstück versorgen, mit dem Hund Gassi gehen, dem Partner das Lunchpaket für die Arbeit zubereiten, wenn man eh schon mal gerade in der Küche zugange ist und wenn dann alle weg sind das Chaos beseitigen. Erst jetzt merkt man das Knurren im Magen und auch, dass es schon fast Mittagszeit ist. Das Frühstück ist mit unter die wichtigste Mahlzeit am Tag. Wenn man erst mittags zum ersten Happen Essen kommt, verbraucht der Körper viel Reserveenergie und so fühlt man sich auch. Also unbedingt darauf achten, gleich morgens mit den Kindern zu essen. Zumindest eine kleine Mahlzeit, wie ein Müsli, etwas Früchte, ein Ei oder Vollkornbrot-Stulle.

3. Zu wenig trinken: Unsere Körper bestehen aus knapp 70 % aus Wasser. Wir verlieren auch was bis zu 3 Liter Wasser am Tag. Um unseren Wassergehalt zu halten, brauchen wir also knapp 3 Liter Wasser, um frisch, funktionsfähig und gesund zu bleiben. Bei regelmäßiger Hydration kann neben Organversagen auch starke Haut- und Leberschäden sowie Immunschwäche zum Vorschein kommen. Daher am besten überall eine große Flasche Wasser bereit stellen die einen zum trinken erinnert: im Büro, in der Küche, im Auto, direkt am Bett usw. Im Notfall sogar eine Trink-Erinnerungsfunktion oder App einrichten.

4. Zu ungesunde Ernährung und Snackerei: Die Gefahr dabei ist groß. Denn gerade Zeitmangel ist oft der Grund für zu ungesunde Ernährung. Während man versucht, die Kinder gesund zu ernähren und nur das Beste und gesündeste zuzubereiten bzw. oft auch mit Überredungskünsten zu sich zunehmen, so vergisst man sich als Mutter dabei häufig selbst am Ende des Tages. Das Essen hat gerade mal für die Kinder gereicht. Dann greift man halt mal wieder zu der Chips-Tüte oder Schokolade. Man möchte ja jetzt auch nicht zwei Mal kochen. Doch Achtung: Viele Mütter nehmen stark ab oder zu, je nach Typ. Mütter vergessen oft sich selbst. Neben dem Gewicht sind die Nährstoff-Aufnahme entscheidend für ein langes, vitales und gesundes Leben. Auch Stressresistenz kann mit gesunder Ernährung besser vom Köper gehandhabt werden. Daher ungesunde Snacks von zu Hause entfernen und wenn es schnell gehen soll, zumindest gegen gesunde Snacks, wie Gemüses-Ticks mit Humus, Fruchtsalat oder ein paar Müsliriegel ersetzen.

5. Ohne Wein ins Bett gehen! Oh, ja! Richtig gelesen! Ein Weinchen am Abend kann wirklich helfen, die Muskeln und Kopf zu entspannen. Stresshormone werden gesenkt und letztendlich führt es zu einem tieferen und gesünderen Schlaf. Doch Achtung: Wir sprechen hier von 0,2l Wein pro Tag. Häufig bleibt es nicht bei einem Gläschen, sondern es wird gerne noch ein paar Mal nachgeschüttet. Das wiederum ist weniger gesundheitsfördernd und kann bei übermäßigem Alkoholverzehr sogar sehr toxisch sein. Zudem muss ein Wein nicht unbedingt jeden Abend sein, aber es spricht auch bisher nichts dagegen!


Liebe Mütter, wir wissen, es ist leichter gesagt, als getan. Aber bitte denkt auch an euch selbst. Zumindest genausviel wie für eure Kinder! Ihr habt nur diese eine Gesundheit!